Schnelle Produktsuche und Navigation
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Die Prüfung lehnt sich nur bedingt an die Prüfverfahren der Deutschen Norm DIN 878 für Messuhren und die Prüfanweisungen für Schnelltaster VDI / VDE / DGQ 2618 Blatt 12.1 und 13.1 an. Die Geräte werden ohne besonderen Hinweis als „absolut“-messende Geräte behandelt mit justierbarem Nullpunkt.
Begriffe der Längenprüftechnik siehe DIN 1319 Teil 1 und 2 (vgl. auch Bild 1) sowie VIM, Internationales Wörterbuch der Metrologie.
Der Anwendungsbereich ist gleich der Summe aus Verstell- und Meßbereich. Jeder Bereich ist durch seinen Anfangs- u. Endwert gekennzeichnet.
Der Messbereich ist der Wertebereich der Messgröße, in dem vorgegebene oder vereinbarte Fehlergrenzen nicht überschritten werden.
Die Meßspanne ist die Differenz zwischen Anfangswert und Endwert des Meßbereiches.
Der Anzeigebereich ist der Bereich zwischen größter und kleinster Anzeige eines Meßgerätes
Der Ziffernschritt ist die Differenz zweier aufeinanderfolgender Ziffern der letzten Stelle einer Ziffernanzeige. Der Ziffernschrittwert einer Ziffernskale ist die Änderung des Wertes der Messgröße, die eine Änderung der Anzeige um einen Ziffernschritt bewirkt. Der Ziffernschrittwert, der dem Skalenteilungswert einer Strichskale entspricht, wird in der Einheit der Messgröße angegeben.
Der Skalenteilungswert ist die Änderung des Wertes der Messgröße, die eine Änderung der Anzeige um einen Skalenteil bewirkt. Der Skalenteilungswert wird in der
Einheit der Messgröße angegeben.
Die Abweichung im Messbereich fM ist der Betrag des Ordinatenabstands des höchsten oder tiefsten Punktes im Abweichungsdiagramm bei sich schließendem beweglichen Tastarm. Die Fehlergrenzen G für fM liegen symmetrisch zur Nulllinie.
Die Abweichung im Teilmessbereich ft ist der Betrag des Ordinatenabstandes des höchsten oder tiefsten Punktes im Abweichungsdiagramm, gemessen für eine vereinbarte Teilmessspanne bei schließendem beweglichem Tastarm. Das Toleranzfeld für ft liegt symmetrisch zur Nullinie und wird mit ± ftzul. angeben. Die Abweichung im Teilmessbereich ft kann nur beim Einsatz elektronischer Prüfverfahren bei der Erstellung von Prüfzertifikaten errechnet und ausgegeben werden.
Die Wiederholpräzision fw ist eine Kenngröße für Messwertschwankungen bei „n“ Messungen ein und derselben Messgröße innerhalb der Messspanne bei sich schließendem beweglichen Tastarm (in der Regel ist n=5). Die Fehlergrenze von fw wird mit Wiederholgrenze r bezeichnet.
Die Messkraft Fmin bzw. Fmax ermittelt sich immer mit der schließenden Bewegungsrichtung des beweglichen Tastarmes an dessen Messspitze. Dabei steht die Tastarmebene waagrecht, für Kinematik ≥ 200 mm senkrecht.
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